Eine Frau trägt eine Kette mit einem silbernen Anhänger in Form eines David-Sterns und hält ihn in die Kamera.

Gewalt gegen jüdisches Leben

Freie Wohlfahrtspflege warnt vor wachsendem Antisemitismus

Die Landesarbeitsgemeinschaft der nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände (Freie Wohlfahrtspflege NRW), der auch der Paritätische NRW angehört, zeigt sich erschüttert über die Angriffe auf Synagogen in Deutschland und die Verbrennung von israelischen Fahnen.

Wohlfahrtsverbände stemmen sich gegen Einschüchterung und Herabwürdigung

„Es ist absolut unerträglich, dass Juden und Jüdinnen, Synagogen und jüdische Einrichtungen bedroht und angegriffen werden“, so Dr. Frank Johannes Hensel, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen. „Was da geschieht, ist menschenfeindlich und hat mit einem Kampf für Gerechtigkeit nichts zu tun.“ Und weiter: „Die Wohlfahrtsverbände stemmen sich gegen jeden Versuch der Einschüchterung und Herabwürdigung – ganz gleich, ob es sich um Menschen jüdischen, muslimischen oder christlichen Glaubens handelt.“

Einsatz für Pluralität, Solidarität und Respekt in der Gesellschaft

Die Freie Wohlfahrtspflege stehe, so Hensel, mit ihren Verbänden – Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Paritätischer, Deutsches Rotes Kreuz und Jüdische Gemeinden – genau für das Gegenteil von Ausgrenzung, nämlich für Pluralität, Solidarität und Respekt. „Die Verbände setzen sich für den Zusammenhalt der Gemeinschaft, die Beteiligung von Betroffenen und die Stärkung von Hilfestrukturen für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen ein. Dazu gehört vielerorts selbstverständlich und seit Jahren auch die Zusammenarbeit mit muslimischen und alevitischen Gemeinden.“

 


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